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Sicheres Lieferantenmanagement: Warum KI heute der beste Schutz vor Betrug ist

Xaver Gerhartz

Lieferantenmanagement ist heute weit mehr als ein administrativer Prozess. Es ist ein zentraler Risikofaktor im Finanzbereich – und einer der Bereiche, in denen Betrüger am häufigsten ansetzen. Die Zahlen sind alarmierend: Mehr als drei von vier Unternehmen sind von Zahlungsbetrug betroffen.¹ Gleichzeitig verloren Unternehmen im vergangenen Jahr weltweit durchschnittlich 7,7 % ihres Umsatzes aufgrund von Betrug.²

Für moderne CFOs und Finanzteams ist klar: Ohne digitale, skalierbare Sicherheitsmechanismen lässt sich dieses Risiko kaum noch beherrschen. Genau hier setzt KI‑gestützte Automatisierung an – als präventive Schutzschicht über dem gesamten Lieferantenlebenszyklus.

Die neuen Dynamiken: Warum Betrug heute leichter gelingt

Betrugsversuche sind nicht nur häufiger, sondern auch technisch ausgefeilter geworden. Mehrere Entwicklungen begünstigen diese Situation:

  • Gestörte Lieferketten führen dazu, dass Unternehmen Lieferanten schnell onboarden müssen – oft ohne vollständige Prüfung.
  • GenAI‑Tools erzeugen täuschend echte Fälschungen, etwa bei Rechnungen oder Identitätsdaten.
  • Veraltete oder manuelle Prozesse können moderne Betrugsmethoden nicht mehr zuverlässig erkennen.
  • Abteilungsübergreifende Transparenz fehlt, wodurch Social‑Engineering‑Angriffe leichter durchkommen. 

Die Kombination dieser Faktoren führt dazu, dass Betrug immer seltener als Ausnahme auftritt – und häufiger als systemisches Risiko.

Die Kosten des Betrugs: Mehr als nur finanzielle Verluste

Die finanziellen Schäden sind immens, doch der tatsächliche Impact geht weit darüber hinaus. Unternehmen sehen sich konfrontiert mit:

  • direkten Verlusten wie gestohlenen Geldern oder fiktiven Rechnungen,
  • administrativen und rechtlichen Folgen, die Zeit und Ressourcen binden,
  • belasteten Lieferantenbeziehungen und potenziellen Reputationsschäden. 

Mit einem erwarteten Anstieg der globalen Schäden in den kommenden Jahren steigt der Bedarf nach robuster Betrugsprävention weiter an.

Wie KI‑Automatisierung Betrug verhindert – von der ersten Sekunde an

Moderne KI‑gestützte Plattformen wie Esker bieten eine integrierte Lösung, die Risiken nicht nur erkennt, sondern bereits in der Entstehung eliminiert. Die wichtigsten Funktionen:

KI-generierte Onboarding-Fragebögen

Sie beschleunigen und standardisieren Due‑Diligence‑Prozesse und liefern präzise, relevante Informationen zu jedem neuen Lieferanten.

Self‑Service‑Portale für Lieferanten

Lieferanten können Daten und Dokumente sicher bereitstellen und aktualisieren. Das reduziert Medienbrüche und ermöglicht eine durchgängige, nachvollziehbare Datenqualität. Viele Unternehmen planen die Einführung solcher Portale in den kommenden Jahren.

Automatisierte Sanktionslistenprüfungen

Lieferantendaten werden in Echtzeit mit internationalen Sperrlisten abgeglichen – ein zentrales Element für Compliance und Risikomanagement.

Bankkontoüberprüfung (Bank Account Verification, BAV)

Automatisierte Kontoprüfungen identifizieren gefälschte oder unberechtigte Konten sofort. Das ist entscheidend, da viele Unternehmen noch immer auf manuelle Bestätigungen setzen.

Zentralisiertes Anfragenmanagement

Verdächtige Datenänderungen – etwa bei Bankverbindungen oder Kontakten – lassen sich schnell erkennen und zurückverfolgen. KI unterstützt bei der Priorisierung und Klassifizierung.

Mit Technologie Schritt halten: Warum CFOs jetzt handeln müssen

Die Geschwindigkeit, mit der Märkte, Lieferketten und Betrugstechniken sich entwickeln, erfordert eine neue Form der Kontrolle. KI‑gestützte Automatisierung bietet:

  • Transparenz über alle S2P‑Prozesse hinweg,
  • verlässliche Daten statt fragmentierter Informationen,
  • Compliance‑Sicherheit in Echtzeit,
  • geringere Fehlerrisiken durch standardisierte Workflows. 

Und vor allem: Sie entlastet Teams spürbar und verwandelt Lieferantenmanagement von einem manuellen Risiko in einen smarten, sicheren und skalierbaren Prozess.

Fazit: Betrugsprävention braucht heute KI, nicht Glück

Betrügerische Akteure entwickeln sich weiter – manuelle Prozesse tun es nicht. Unternehmen, die jetzt auf KI‑gestützte Automatisierung setzen, reduzieren nicht nur akute Risiken, sondern stärken ihre finanzielle Resilienz langfristig.

Esker bietet dafür eine einheitliche Plattform für Source‑to‑Pay und Order‑to‑Cash, die Sicherheit, Transparenz und Effizienz verbindet – und den Finanzbereich vom Kostenfaktor zum strategischen Werttreiber macht.


1: 2025 AFP® Payments Fraud and Control Survey Report, 2025, Association for Financial Professionals
3: H2 2025 Update to the Top Fraud Trends Report, October 2025, TransUnion
 

Xaver Gerhartz

Marketing Specialist bei Esker Deutschland

Author Photo: 

A PROPOSITO DI ESKER

Esker è una multinazionale nata nel 1985 e negli anni ha sviluppato una piattaforma cloud globale che aiuta le aziende a gestire i processi business in modalità digitale. Unica piattaforma cloud che può gestire sia l’automazione del ciclo P2P (supplier management, contract management, procurement, accounts payable, expense management, payment management, sourcing) che O2C (order management, invoice delivery, collection&payment management, claims&deductions, cash allocation, credit management e customer management). Adottiamo tecnologie innovative che ci permettono di integrarci con gli ERP aziendali e in questi anni abbiamo ottenuto riconoscimenti da Gartner, IDC, Ardent Partner e Forrester.


 

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